Sitzungsberichte aus dem Kirchengemeinderat 2025
19. November 2025
Am 19. November 2025 traf sich der Kirchengemeinderat zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr. Es wurde die Anschaffung eines neuen Computers fürs Pfarrbüro beschlossen, da auf dem aktuellen Rechner Windows 11 nicht installiert werden kann.
Rückblickend zeigte sich, dass das diesjährige Mitarbeiterfest am 16. Oktober ein voller Erfolg war – mit vielen Teilnehmern und positiver Resonanz.
Für 2026 wurden Sitzungstermine und der Termin für das nächste Mitarbeiterfest festgelegt.
Aktuell bereiten sich 38 Firmlinge auf ihre Firmung im nächsten Jahr vor. In Anbetracht der zu erwartenden Begleitpersonen stellt sich die Frage, wo die Firmung stattfinden soll. Es gibt Argumente für die Firmung in der „eigenen“ Pfarrkirche, die allerdings nur begrenzten Platz bietet, und Argumente für eine Firmung in einer größeren Kirche wie z. B. in Dewangen oder Fachsenfeld. Um besser entscheiden zu können, soll die erwartete Personenanzahl von den Firmlingsfamilien erfragt werden, um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu haben.
Materialien von der Dekanatskampagne „Mehr als Du denkst ...“ werden in den Jugend- und Familiengottesdiensten verteilt. Sie sollen dazu beitragen, einen neuen, freundlichen Zugang zum Glauben wiederzufinden.
Aus dem Gemeinsamen Ausschuss wurden aktuelle Entwicklungen zum Projekt „Räume für eine Kirche der Zukunft“ berichtet – unter anderem hinsichtlich Flächenreduzierung, energetischer Beratung und zukunftsweisender Strukturen in der Seelsorgeeinheit.
Es schloss sich ein nicht-öffentlicher Sitzungsteil an.
16. Oktober 2025
Die Leiterin des Kinderhauses St. Christophorus, Ellen Kieninger, hat bei der Sitzung des Kirchengemeinderats am 16. Oktober 2025 das vergangene Kindergartenjahr Revue passieren lassen und einen Ausblick aufs neue gegeben. Unter anderem erläuterte sie das pädagogische Konzept, das neuesten pädagogischen Ansätzen entspricht. Dazu zählt das offene Konzept, das den Kindern eine selbstbestimmte Entwicklung ermöglicht, durch die tägliche Bezugsgruppen-Routine aber auch einen Anker im Kindergartenalltag bietet. Eine Neuerung ist der gruppenbezogene Morgenkreis. Statt eines morgendlichen Treffens aller Kinder des Kinderhauses hat sich das Team entschieden, einen „Morgenkreis im Kleinen“, also in den Bezugsgruppen, anzubieten. Der Hauptgrund ist, dass die Kinder im kleinen Kreis mehr Ruhe und Fokus für Gebete, Gesang und Gespräche haben. Dies befürwortete der Kirchengemeinderat. Im Januar lädt das Kinderhaus zum „Tag der offenen Tür“ ein, damit die Eltern den Kindergarten kennenlernen können, bevor sie ihre Kinder anmelden.
Dr. Daniel Krähmer, Gewählter Vorsitzender des Kirchengemeinderats, informierte das Gremium über das Zukunftsforum, das im September in Fachsenfeld stattgefunden hatte. Hier ging es um das Projekt „Seelsorge in neuen Strukturen“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Grund für die Überlegungen sind die Entwicklungen: Die Mitgliederzahlen sinken, somit auch die Kirchensteuerkraft, darüber hinaus wird pastorales Personal rar. Daher steht die Frage im Raum: Wie kann die Kirche den veränderten Anforderungen gerecht werden? Die Diözese plant, neue „Raumschaften“ zu bilden, die mehrere bisher rechtlich selbständige Kirchengemeinden umfassen werden. Ein Hauptziel dabei ist die Verschlankung und Professionalisierung der Verwaltung und mehr Flexibilität beim Einsatz des pastoralen Personals. Ende November wird der Diözesanrat diesbezüglich wichtige Grundsatzentscheidungen treffen, wie die Größe der Raumschaften und das Leitungsmodell. Ab Ende 2026 wird überlegt, wie die verschiedenen Kirchenorte gebildet werden.
16. September 2025
Aktiv und attraktiv soll der neue Social-Media-Account der Seelsorgeeinheit Rems-Welland werden. Bei der Sitzung des Kirchengemeinderats von Herz Jesu am 16. September 2025 hat die Fachsenfelderin Magdalena Kreer, Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss der SE, dem Gremium das vorläufige Konzept vorgestellt. Das Ziel: Auch jüngere Gemeindemitglieder anzusprechen und für Kirche zu begeistern. Darüber hinaus soll der Account auf Instagram und Facebook natürlich über Aktionen und Veranstaltungen auf dem Laufenden halten. Das Gremium war geschlossen dafür, einen gemeinsamen SE-Account ins Leben zu rufen.
Der Missionsausschuss von Herz Jesu wird wieder zwei Projekte im Rahmen der „Lokalen Agenda 21“ der bürgerlichen Gemeinde einreichen. Der Kirchengemeinderat beschloss einstimmig, den Verein „Hilfe für Togo e.V.“ und ein neues Projekt des indischen Paters Sebastian mit den Geldern aus der Agenda zu unterstützen. In Indien will die Kirchengemeinde Herz Jesu die Ausbildung einer angehenden Krankenschwester mitfinanzieren, die sich dortzulande kaum eine Familie leisten kann.
Außerdem stellte der Kirchengemeinderat weitere Überlegungen an, wie das Projekt „Räume für eine Kirche der Zukunft“ sinnvoll umgesetzt werden kann. Hier geht es um eine Reduzierung beheizter Flächen innerhalb der Seelsorgeeinheit um 30 Prozent. Konkret formuliert werden sollen die Maßnahmen bis Ende 2025.
Wer noch ein altes, ausgedientes Handy zu Hause hat, kann dieses in den nächsten Monaten in eine Sammelbox im Pfarrbüro werfen. Die Aktion der evangelischen und katholischen Bischöfe in Baden-Württemberg „Handys als Kollekte“ läuft bis Januar 2026. Die Daten der Handys werden sicher und vollständig gelöscht, funktionierende Geräte werden aufbereitet und können weiterverwendet werden.
Das Mitarbeiterfest für alle Gemeindemitglieder, die sich im Kirchenjahr ehrenamtlich engagiert haben, findet dieses Jahr am Freitag, 17. Oktober, statt. Die Einladungen werden in den nächsten Tagen versendet.
15. Juli 2025
In seiner Sitzung am 15. Juli 2025 reflektierte der Kirchengemeinderat die Veranstaltungen der letzten Zeit. Herzlicher Dank an alle, die zum Gelingen des Gemeindefests beigetragen haben! Auch bei den Ministranten gibt es erfreulichen Zuwachs.
Ein besonderes Anliegen war dem Gremium die öffentliche Diskussion um das Kinderhaus St. Christophorus. In der Sitzung des bürgerlichen Gemeinderats hatten zwei Gemeinderätinnen vereinzelt Kritik geäußert – zum einen am offenen pädagogischen Konzept, zum anderen am Verhalten der Kinder beim Übergang in die Grundschule mit dem Hinweis, es gebe bereits Beschwerden von Lehrkräften. Diese Einschätzungen wurden durch Rückmeldungen von Schulleitung und Verbindungslehrkraft der Parkschule klar entkräftet. Die Arbeit des Kinderhausteams wird ausdrücklich gelobt, insbesondere das Engagement der Leitung. Auch von Elternseite liegen dem Kirchengemeinderat keine negativen Rückmeldungen vor.
Die Kirchengemeinde evaluiert regelmäßig durch Elternbefragungen und lädt ein, Anliegen künftig direkt an Kindergartenleitung oder Kirchengemeinderat zu richten.
26. Juni 2025
In der Sitzung des Kirchengemeinderats vom 26. Juni 2025 wurde beschlossen, in der Wohnung im Pfarrhaus Schallschutzmaßnahmen umzusetzen. Die Arbeiten sollen nach den Handwerkerferien starten. Die Kirchengemeinde führt künftig ein Energiemanagement mit dem „Grünen Datenkonto“ ein. So können Energieverbräuche besser erfasst und optimiert werden – ein Beitrag zum Klimaschutz.
Im Rahmen des Projekts „Räume für die Kirche der Zukunft“ wurde über den zukünftigen Umgang mit kirchlichen Gebäuden gesprochen. Zudem wurde das KGR-Grillfest am 15. Juli vorbereitet und die Planung für das Mitarbeiterfest und die Ehejubiläumsfeier im Herbst begonnen.
14. Mai 2025
In ihrer Sitzung am 14. Mai 2025 haben sich die Mitglieder des Kirchengemeinderats auf die Sachausschüsse verteilt. Im Fest-, Jugend- und Ökumeneausschuss werden noch Mitstreiter außerhalb des Gremiums gesucht. Die Voraussetzung: eine Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde Herz Jesu und Freude an der Mitgestaltung des Gemeindelebens. Wer sich gerne einbringen möchte, kann sich im Pfarrbüro melden oder sich an die gewählten Kirchengemeinderäte und -rätinnen wenden.
Auf das Gemeindefest am Sonntag, 6. Juli, bereiten sich der KGR und der Festausschuss bereits umfänglich vor. In allen Bereichen, sei es beim Auf- und Abbau, in der Küche, beim Bedienen, Verkaufen oder Kuchenbacken, werden noch Helfer gebraucht. Wer Lust hat, beim Gemeindefest mitzuhelfen, darf sich gern im Pfarrbüro melden.
Des Weiteren wurde die Organisation des Kirchencafés für die kommenden Monate abgestimmt, wobei sich alle Kirchengemeinderäte beteiligen werden. Das nächste Kirchencafé findet am Pfingstsonntag, 8. Juni, nach dem 9-Uhr-Gottesdienst statt. Dazu bereits jetzt eine herzliche Einladung!
16. April 2025 – Konstituierende Sitzung
Am 16. April 2025 fand die konstituierende Sitzung des neu gewählten Kirchengemeinderates statt. Zu Beginn der Sitzung bedankte sich Pfarrer Andreas bei allen für die Bereitschaft, aktiv an der Gestaltung der Kirchengemeinde mitzuwirken und Verantwortung in unserer Kirchengemeinde zu übernehmen. Alle gewählten Mitglieder wurden von Pfarrer Andreas auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Aufgaben verpflichtet.
Herr Dr. Krähmer wurde zum Gewählten Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreterin ist Frau Meyer. Zur Schriftführerin gewählt wurde Frau Mößner, ihre Stellvertretung übernehmen Frau Meyer und Frau Theiss. Darüber hinaus wurden die Mitglieder für den Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit, den Verwaltungsausschuss sowie den Pastoralausschuss gewählt.
Schließlich wurde besprochen, welche Sachausschüsse gebildet (bzw. fortgeführt) werden und wie diese besetzt werden sollen. Die weitere Abstimmung hierzu wird in der nächsten Sitzung fortgeführt.
20. Februar 2025
Der Ton macht die Musik: In seiner Sitzung vom 20. Februar 2025 ist der Kirchengemeinderat über die erfolgreiche Abnahme der neuen Tonanlage für Gemeindehaus und Kirchplatz informiert worden. Somit kann bei Veranstaltungen im Gemeindehaus und im Außenbereich endlich wieder eine reibungslose Übertragung stattfinden. Sollte jemand Interesse an der alten Musikanlage haben: gerne im Pfarrbüro melden. Auch eine Heimorgel der Marke Hohner D160 ist an Liebhaber zu verschenken.
Des weiteren hat der Kirchengemeinderat über die Installation eines Defibrillators im Bereich des Kirchplatzes beraten. Ursprünglich hatte das Deutsche Rote Kreuz den deutlich stärker frequentierten REWE als Wunsch-Standort im Visier. Hier kann das Gerät nun doch nicht angebracht werden, weshalb bei einer Ortsbegehung auf dem Kirchplatz zwei mögliche Alternativen gefunden wurden: neben dem Briefkasten am Pfarrhaus oder rechts des Eingangs am Gemeindehaus. Wegen der besseren Erreichbarkeit und Sichtbarkeit hat sich das Gremium für das Pfarrhaus ausgesprochen.
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“: Statt eines Fasten-Mittagessens wird es dieses Jahr am Palmsonntag (13. April) aus terminlichen Gründen ein erweitertes Kirchencafé geben. Nach der 9-Uhr-Messe mit den Erstkommunionkindern sind alle Gemeindemitglieder zum Weißwurstfrühstück mit Butterbrezeln herzlich eingeladen. Details zur Anmeldung werden rechtzeitig bekannt gegeben.
22. Januar 2025
Zur ersten ordentlichen Sitzung des Jahres 2025 traf sich der Kirchengemeinderat am 22. Januar im Gemeindehaus. Schwerpunktthema war die Kirchengemeinderatswahl am 30. März 2025. Der Leiter des Wahlausschusses, Hermann Lüffe, berichtete den KGR-Mitgliedern über den Stand der Vorbereitungen. Leider konnte trotz intensiver Bemühungen nicht die gewünschte Anzahl von mindestens 10 Kandidaten erreicht werden. Der Wahlausschuss hat deshalb die Frist zur Einreichung weiterer Wahlvorschläge bis 07.02.2025 verlängert. Der Kirchengemeinderat hat einstimmig die Korrektur der Anzahl der Sitze von 10 auf 8 beschlossen.
In einem kurzen Rückblick berichtete Hr. Dr. Krähmer über die in den letzten Wochen mit der Jugend durchgeführten Aktionen. Am 5. und 6. Januar waren die Sternsinger unterwegs und brachten den Segen in die Häuser. Mit Begeisterung zogen die Kinder auch bei schlechtem Wetter von Haus zu Haus und haben rd. 4.500 € gesammelt. Ein herzlicher Dank geht zum einen an alle Sternsinger und an das Team von unserem Pastoralreferenten Andreas Ruiner mit den Ehrenamtlichen, ohne die diese Aktion so nicht möglich gewesen wäre. Das Tischtennisturnier am 11.01.2025 wurde gut angenommen. Es waren 14 Teilnehmer zwischen 8 und über 70 Jahren.
Schließlich berichtete Herr Dr. Krähmer über den aktuellen Stand des diözesanen Projekts „Räume für eine Kirche der Zukunft“, welches zwei Ziele verfolgt: Zum einen belastbare Nutzungskonzepte und eine langfristige Senkung der Kosten für die nicht-sakralen Gebäude und zum anderen die Klimaneutralität bis 2040.
Ein nicht-öffentlicher Sitzungsteil schloss sich an.

