Sitzungsberichte aus dem Kirchengemeinderat 2026
10. März 2026
In seiner März-Sitzung hat der Kirchengemeinderat von Herz Jesu Essingen am 10. März 2026 in erster Linie über die möglichen Varianten einer neuen, größeren Kirchengemeinde diskutiert. Ziel des Programms „Seelsorge in neuen Strukturen“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist es, die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen zukunftsfähig zu verwenden und pastorales Personal und Ehrenamtliche stärker von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Daher sollen sich bestehende Seelsorgeeinheiten mit weiteren Gemeinden und Seelsorgeeinheiten zusammenschließen. 50 bis 80 neue Kirchengemeinden werden so in der Diözese entstehen. Bei einer Gemeindeversammlung am 15. März in Fachsenfeld konnten sich die Mitglieder der Seelsorgeeinheit Rems-Welland über mögliche Zusammenschlüsse informieren und ihr Feedback abgeben. Für welche Option sich das Gremium von Herz Jesu Essingen ausspricht, wird in der kommenden Sitzung am Mittwoch, 15. April, beraten und beschlossen.
Außerdem hat sich der Kirchengemeinderat für eine inhaltliche Straffung des Kirchenboten ausgesprochen, der in Herz Jesu ausliegt. Die Kosten und der Zeitaufwand für die Gestaltung sind nicht mehr zeitgemäß und sinnig. Außerdem steht der Kirchenbote ab sofort online auf unserer Homepage zur Verfügung.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Geburtstagsbesuche von Gemeindemitgliedern zum 70., 75. und 80. Geburtstag. Wer gerne Teil eines kleinen Besuchs-Teams werden möchte, kann sich gerne im Pfarrbüro melden.
11. Februar 2026
In der Sitzung am 11. Februar 2026 konnte Pfarrer Michael Windisch begrüßt werden. Er ist leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Braunenberg-Kochertal mit den Kirchengemeinden Wasseralfingen, Hofen und Hüttlingen. Nach dem unerwarteten Tod von Pfarrer Andreas Frosztega wurde er bis zur Wiederbesetzung der Stelle zum Administrator der Seelsorgeeinheit Rems-Welland ernannt. Ein Administrator ist in der Zeit der „Vakanz“ – also der Zeit, in der kein Pfarrer für die Gemeinden investiert ist – nötig, um die administrativen und operativen Geschäfte der Kirchengemeinden aufrecht zu erhalten. Die Stelle des leitenden Pfarrers in unserer Seelsorgeeinheit wird ausgeschrieben; wann eine Neubesetzung der Stelle erfolgen kann, ist derzeit jedoch nicht absehbar. Pfarrer Windisch wird versuchen, auch in unseren Gemeinden Gottesdienste zu halten und bei verschiedensten Anlässen präsent zu sein, so gut es seine Zeit neben seinen eigenen Gemeinden erlaubt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Pfarrer Windisch.
Hauptthema der Sitzung war die Feststellung der vorläufigen Jahresrechnung 2023 und der Beschluss des Doppelhaushals 2025/2026. Fr. Renner vom Kath. Verwaltungszentrum in Aalen hat die Einnahmen und Ausgaben der Jahresrechnung und den von ihr erstellten Doppelhaushaltsplan erläutert. Die Sitzung diente auch dem Rückblick auf die Klausurtagung auf dem Schönenberg in Ellwangen. Diese stand unter dem Leitmotto „Gott gab uns die Nüsse, wir müssen sie knacken“, passend zu unserer aktuellen Situation. Im Hinblick auf die neuen Strukturen wurden Überlegungen angestellt, welche Konstellationen bei uns vorstellbar wären. Hr. Dr. Krähmer wurde beauftragt, mit den angrenzenden Seelsorgeeinheiten Kontakt aufzunehmen, um festzustellen, in welche Richtung sich diese orientieren möchten. Denn grundsätzlich besteht die Möglichkeit, neue Raumschaften auch unabhängig von bestehenden Einheiten zu bilden, wenn die Kriterien für eine neue Raumschaft dann besser erfüllt sind. Bei einer zentralen Gemeindeversammlung am 15.03.2026 in Fachsenfeld sollen die Gemeinden informiert werden.
15. Januar 2026
Die erste Sitzung des Kirchengemeinderates im Jahr 2026 fand am 15. Januar statt und stand noch ganz unter dem Eindruck des völlig unerwarteten Todes von Pfarrer Andreas. Abseits der eigentlichen Tagesordnung bestand naturgemäß aus diesem Anlass Bedarf für Gespräch und Austausch.
Frau Habrom gab einen kurzen Rückblick auf die sehr erfolgreich verlaufene Sternsingeraktion, an der sich 33 Kinder beteiligten und die einen Spendenbetrag von rund 4.800 € erbrachte.
Aufgrund der guten Resonanz soll das Kirchencafé auch im Jahr 2026 fortgesetzt werden. Die Kirchengemeinderäte werden sich im Wechsel um die Organisation der einzelnen Termine kümmern.
Der KGR beschloss im weiteren Verlauf die Beschaffung eines neuen Beamers, der für diverse Veranstaltungen im Gemeindehaus benötigt wird.
Das aktuelle Programm der Diözese „Seelsorge in neuen Strukturen“ und die Bildung neuer Raumschaften war Gegenstand weiterer Beratungen und wird den KGR auch im weiteren Verlauf des Jahres intensiv beschäftigen.

