Sitzungsberichte aus dem Kirchengemeinderat 2026
22. September 2026
In der ersten Sitzung nach der Sommerpause am 22.09.2026 konnte der Kirchengemeinderat unsere neue Pastoralreferentin, Frau Sandra Biebl, begrüßen. Frau Biebl studierte in Regensburg und Tübingen. Nach der Berufseinführung in der Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Hall hat sie jetzt ihre erste Stelle als Pastoralreferentin in unserer Seelsorgeeinheit angetreten. Ihre Aufgabenbereiche sind Firmungvorbereitung, Beerdigungen, Predigtdienste, Jugendarbeit, Wort-Gottes-Feiern und die Krankenkommunion.
Ein weiteres Thema war das Votum für die Bildung der neuen Kirchengemeinden. Die Dekanatsgeschäftsstelle hat die Voten der einzelnen Kirchengemeinden an die Diözese gemeldet. In den Kirchengemeinden westlich von Aalen ist man sich über die Neustrukturierung noch nicht einig. Die Voten werden fachlich geprüft und Ende November dem Diözesanrat zur Beratung vorgelegt. Auf dieser Grundlage entscheidet Bischof Dr. Klaus Krämer im Dezember 2026. Ab dem ersten Quartal 2027 folgt die inhaltliche Ausgestaltung der Seelsorge vor Ort. Grundlage ist die Gründungsvereinbarung für die es Handreichungen der Diözese geben wird. In diesem Zusammenhang wurde auf die finanzielle Seite der zu treffenden Gründungsvereinbarung hingewiesen, da das Vermögen in die neuen Kirchengemeinden übergeht. Für Baumaßnahmen im Programm „Räume für eine Kirche der Zukunft“ gilt das Baumoratorium, das bis zum 31.12.2029 verlängert wurde. Das bedeutet, dass die in Überprüfung befindlichen Gebäude während der Projektlaufzeit nicht saniert werden können.
Des Weiteren wurden die Mesnervertretung sowie organisatorische Maßnahmen für das Mitarbeiterfest am 23.10.2026 besprochen. Ein großes Lob wurde an die beiden Oberministranten Jonas Habrom und Mika Janouschek ausgesprochen. Sie haben zusammen mit ihrem Freund Lukas Wiedmann und mit Unterstützung von Alexander Habrom, Jochen Janouschek und Marc Wiedmann die Sitzbänke vor dem Jugendraum von Grund auf erneuert.
15. Juli 2026
Zur letzten Sitzung vor der Sommerpause kam der Kirchengemeinderat am 15. Juli 2026 zusammen. Im ersten Tagesordnungspunkt reflektierte der Kirchengemeinderat das Gemeindefest vom 05.07.2026. Das Fest war sehr gut besucht. Die Änderungen bei der Organisation, Aufgabenverteilung und beim Vesper haben gut funktioniert und insgesamt zu einer Entlastung geführt. Ein herzlicher Dank geht an alle, die zum Gelingen des Gemeindefests beigetragen haben! Dies gilt insbesondere für unsere Ministranten, die sich beim Verkauf von Waffeln und alkoholfreien Cocktails, sowie mit einem Schätzspiel sehr engagiert haben.
Ein weiterer Punkt war die Bevollmächtigung für den Abschluss der Betreuungsverträge im Kinderhaus, mit der die Kirchengemeinde der Empfehlung des Verwaltungszentrums folgt.
Herr Dr. Krähmer berichtete aus dem Gemeinsamen Ausschuss. Wir freuen uns, dass Frau Biebl ihre Stelle als Pastoralreferentin nach den Sommerferien antritt. Der Vorstellungsgottesdienst in Essingen ist am Sonntag, den 20.09.2026, um 10:30 Uhr.
Außerdem informierte Herr Dr. Krähmer über den Stand zur Bildung neuer Kirchengemeinden. Der Steuerungskreis des Dekanats hat an seinem bisherigen Vorschlag festgehalten. Auch das Gespräch am 16.06.2026 mit Herrn Kreilinger und Vertretern aller drei Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit (SE) sowie die weiteren, in anderen Seelsorgeeinheiten geführten Gespräche haben letztendlich zu keinem anderen Ergebnis geführt. Somit ergibt sich für uns nur die Variante „Großraum Aalen“ mit dem Zusammenschluss der SE 2 Rems-Welland, SE 3 Braunenberg-Kochertal, SE 5 Aalen und SE 6 Härtsfeld-Kochertal. Nach eingehender Diskussion hat der Kirchengemeinderat einstimmig dem Vorschlag „Großraum Aalen“ (SE 2 – 6) zugestimmt, da sich für uns keine andere Alternative mehr ergibt.
Des Weiteren wurde über das Anlegen von pflegeleichten Staudenbeeten mit Bodendeckern in bestimmten Bereichen des Kirchplatzes diskutiert, um eine Kostenreduzierung für die immer wiederkehrenden Pflegeaufwände zu erreichen. Fr. Funk regte an, die Anbringung von weiteren Lautsprechern im hinteren Teil zu prüfen, da dort bei voller Kirche nichts zu hören ist.
9. Juni 2026
In seiner Sitzung am 9. Juni 2026 hat sich der Kirchengemeinderat erneut mit der geplanten Bildung der neuen Kirchengemeinden im Rahmen des Programms „Seelsorge in neuen Strukturen“ beschäftigt. Das Dekanat Ostalb hat inzwischen einen Vorschlag für den Zuschnitt der neuen Kirchengemeinden im gesamten Dekanat vorgelegt, der jedoch im Bereich der SE Rems-Welland die eingereichten Vorschläge der drei Kirchengemeinden nicht oder nur teilweise berücksichtigt. Mitte Juni hat deshalb ein Gespräch mit Dekanatsreferent Kreilinger stattgefunden. Bis zum 20. September sollen die Kirchengemeinden ihr endgültiges Votum zur Bildung der neuen Kirchengemeinden abgeben. Außerdem beschloss der Kirchengemeinderat einstimmig, die Elternbeiträge für das Kinderhaus St. Christophorus künftig entsprechend den von der Gemeinde Essingen festgelegten Beitragssätzen fortzuschreiben, sofern diese der bisherigen Systematik folgen. Des Weiteren hat der KGR über eine mögliche Beteiligung an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ im kommenden Jahr beraten. Schließlich waren auch noch einige Absprachen für das Gemeindefest am 5. Juli zu treffen. Ein nicht-öffentlicher Sitzungsteil schloss sich an.
12. Mai 2026
In der Sitzung am 12.05.2026 berichtete Herr Dr. Krähmer von der Mitgliederversammlung des Netzwerks „Essingen hilft“ und deren Aktionen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Vorbereitung der Fronleichnamsfeier, die dieses Jahr am 04.06.2026 für die Seelsorgeeinheit zentral in Essingen stattfindet. Bei gutem Wetter wird im Schlosspark mit dem Gottesdienst um 10 Uhr gestartet, begleitet vom Musikverein. Die Prozession geht vom Schlosspark über die Gartenstraße zur Kirche. Bei unklaren Wetterverhältnissen wird am Dienstagabend, 02.06.2026, die Entscheidung getroffen werden, ob die Feier im Schlosspark mit Prozession oder in der Kirche stattfindet. Damit die Küche in unserem Gemeindehaus nicht kalt bleibt, wurde der Ersatz der defekten Geräte (Gasherd mit Backofen und Kippbratpfanne) beschlossen. Es handelt sich um die Geräte, die mit der Küche angeschafft wurden. Sie sind somit bereits 40 Jahre alt. Der bisherige Gasherd mit Elektrobackofen soll durch einen Induktionsherd mit Backofen ersetzt werden, sofern dies elektrotechnisch möglich ist.
15. April 2026
In der Sitzung am 15. April 2026 hat Hr. Krähmer die Ergebnisse der Umfrage zum Programm „Seelsorge in neuen Strukturen“ in einer Präsentation vorgestellt. In der zentralen Gemeindeversammlung am 15. März konnten alle Gemeindemitglieder sich zu den dort vorgestellten Varianten für eine neu zu bildende Kirchengemeinde äußern und Rückmeldungen abgeben. Die bisherigen Varianten wurden im Einzelnen besprochen und eine neue Variante „Achse B29-B19“ vorgestellt, die eine gute räumliche Nähe aufweist, da sie sich an der Verkehrsachse orientiert. Diese Variante wäre ein Zusammenschluss aus Essingen (aus der SE 2 Rems-Welland), SE 5 Aalen, SE 6 Härtsfeld-Kochertal (Unterkochen, Oberkochen, Ebnat, Waldhausen) und SE 20 Rosenstein (Mögglingen, Böbingen, Heubach, Bartholomä, Lautern). Nach eingehender Diskussion und Beratung hat sich der Kirchengemeinderat ohne Gegenstimme für die Variante „Achse B29-B19 entschieden. Hr. Krähmer wird diesen Vorschlag an das Dekanat weitergeben. Außerdem hat der Kirchengemeinderat die Durchführung der Bauschau im Jahr 2026 und die Beauftragung des Büros Brenner/Duttlinger/Stock beschlossen. Ein nicht-öffentlicher Sitzungsteil schloss sich an.
10. März 2026
In seiner März-Sitzung hat der Kirchengemeinderat von Herz Jesu Essingen am 10. März 2026 in erster Linie über die möglichen Varianten einer neuen, größeren Kirchengemeinde diskutiert. Ziel des Programms „Seelsorge in neuen Strukturen“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist es, die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen zukunftsfähig zu verwenden und pastorales Personal und Ehrenamtliche stärker von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Daher sollen sich bestehende Seelsorgeeinheiten mit weiteren Gemeinden und Seelsorgeeinheiten zusammenschließen. 50 bis 80 neue Kirchengemeinden werden so in der Diözese entstehen. Bei einer Gemeindeversammlung am 15. März in Fachsenfeld konnten sich die Mitglieder der Seelsorgeeinheit Rems-Welland über mögliche Zusammenschlüsse informieren und ihr Feedback abgeben. Für welche Option sich das Gremium von Herz Jesu Essingen ausspricht, wird in der kommenden Sitzung am Mittwoch, 15. April, beraten und beschlossen.
Außerdem hat sich der Kirchengemeinderat für eine inhaltliche Straffung des Kirchenboten ausgesprochen, der in Herz Jesu ausliegt. Die Kosten und der Zeitaufwand für die Gestaltung sind nicht mehr zeitgemäß und sinnig. Außerdem steht der Kirchenbote ab sofort online auf unserer Homepage zur Verfügung.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Geburtstagsbesuche von Gemeindemitgliedern zum 70., 75. und 80. Geburtstag. Wer gerne Teil eines kleinen Besuchs-Teams werden möchte, kann sich gerne im Pfarrbüro melden.
11. Februar 2026
In der Sitzung am 11. Februar 2026 konnte Pfarrer Michael Windisch begrüßt werden. Er ist leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Braunenberg-Kochertal mit den Kirchengemeinden Wasseralfingen, Hofen und Hüttlingen. Nach dem unerwarteten Tod von Pfarrer Andreas Frosztega wurde er bis zur Wiederbesetzung der Stelle zum Administrator der Seelsorgeeinheit Rems-Welland ernannt. Ein Administrator ist in der Zeit der „Vakanz“ – also der Zeit, in der kein Pfarrer für die Gemeinden investiert ist – nötig, um die administrativen und operativen Geschäfte der Kirchengemeinden aufrecht zu erhalten. Die Stelle des leitenden Pfarrers in unserer Seelsorgeeinheit wird ausgeschrieben; wann eine Neubesetzung der Stelle erfolgen kann, ist derzeit jedoch nicht absehbar. Pfarrer Windisch wird versuchen, auch in unseren Gemeinden Gottesdienste zu halten und bei verschiedensten Anlässen präsent zu sein, so gut es seine Zeit neben seinen eigenen Gemeinden erlaubt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Pfarrer Windisch.
Hauptthema der Sitzung war die Feststellung der vorläufigen Jahresrechnung 2023 und der Beschluss des Doppelhaushals 2025/2026. Fr. Renner vom Kath. Verwaltungszentrum in Aalen hat die Einnahmen und Ausgaben der Jahresrechnung und den von ihr erstellten Doppelhaushaltsplan erläutert. Die Sitzung diente auch dem Rückblick auf die Klausurtagung auf dem Schönenberg in Ellwangen. Diese stand unter dem Leitmotto „Gott gab uns die Nüsse, wir müssen sie knacken“, passend zu unserer aktuellen Situation. Im Hinblick auf die neuen Strukturen wurden Überlegungen angestellt, welche Konstellationen bei uns vorstellbar wären. Hr. Dr. Krähmer wurde beauftragt, mit den angrenzenden Seelsorgeeinheiten Kontakt aufzunehmen, um festzustellen, in welche Richtung sich diese orientieren möchten. Denn grundsätzlich besteht die Möglichkeit, neue Raumschaften auch unabhängig von bestehenden Einheiten zu bilden, wenn die Kriterien für eine neue Raumschaft dann besser erfüllt sind. Bei einer zentralen Gemeindeversammlung am 15.03.2026 in Fachsenfeld sollen die Gemeinden informiert werden.
15. Januar 2026
Die erste Sitzung des Kirchengemeinderates im Jahr 2026 fand am 15. Januar statt und stand noch ganz unter dem Eindruck des völlig unerwarteten Todes von Pfarrer Andreas. Abseits der eigentlichen Tagesordnung bestand naturgemäß aus diesem Anlass Bedarf für Gespräch und Austausch.
Frau Habrom gab einen kurzen Rückblick auf die sehr erfolgreich verlaufene Sternsingeraktion, an der sich 33 Kinder beteiligten und die einen Spendenbetrag von rund 4.800 € erbrachte.
Aufgrund der guten Resonanz soll das Kirchencafé auch im Jahr 2026 fortgesetzt werden. Die Kirchengemeinderäte werden sich im Wechsel um die Organisation der einzelnen Termine kümmern.
Der KGR beschloss im weiteren Verlauf die Beschaffung eines neuen Beamers, der für diverse Veranstaltungen im Gemeindehaus benötigt wird.
Das aktuelle Programm der Diözese „Seelsorge in neuen Strukturen“ und die Bildung neuer Raumschaften war Gegenstand weiterer Beratungen und wird den KGR auch im weiteren Verlauf des Jahres intensiv beschäftigen.

