Katholische Pfarrgemeinde Dewangen verabschiedet langjährige Mesnerin Maria Jillich

Dewangen - Frau Jillich wurde nach über 27 Jahren Mesnerdienst in den Ruhestand entlassen.

Corona-bedingt im Rahmen der diesjährigen Christmette und nicht im Rahmen eines Abschiedsfestes, verabschiedeten Pfarrer Andreas Frosztega und der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderates Berthold Starz die langjährige Mesnerin Maria Jillich in den wohlverdienten Ruhestand.

Frau Jillich bekleidete das Amt seit über 27 Jahren und war vorher bereits mehrere Jahre als Kirchengemeinderätin tätig. Insgesamt war Maria Jillich so über 41 Jahre aktiv in der Katholischen Kirchengemeinde Dewangen tätig.

Für Maria Jillich war der Mesnerdienst „Gottesdienst“ im wahrsten Sinne des Wortes. Ein besonderes Händchen hatte Fr. Jillich für den Blumenschmuck in der Kirche. So hat Maria Jillich viele Jahre die Blumen für den Blumenschmuck selbst gezogen und diese immer zu tollen Arrangements in der Kirche zusammengestellt. Ganz selbstverständlich hat sie sich auch als Lektorin, Kommunionhelferin und Vorbeterin eingebracht.

Für die Ministrantinnen und Ministranten sowie für die vielen Pfarrer, die sie in ihrer Amtszeit begleiten durfte, war Maria Jillich die gute Seele in der Sakristei und in der Kirche. Wie viele Stunden Fr. Jillich in der Kirche zugebracht hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Es sind aber so viele gewesen, dass die Kirche „das zweite Wohnzimmer“ von Fr. Jillich war, so Berthold Starz.

Leider lässt es die Gesundheit von Fr. Jillich nicht mehr zu, den Mesnerdienst auszuüben, weshalb sie auf eigenen Wunsch ihren Dienst mit der Christmette beendete.

Pfarrer Frosztega und Berthold Starz würdigten die große Hilfsbereitschaft und Einsatz von Fr. Jillich und wünschten ihr für die Zukunft alles Gute und überreichten ihr einen Blumenstrauß und ein kleines Geschenk.

Fr. Jillich bedankte sich mit bewegenden Worten bei der gesamten Kirchengemeinde für die Unterstützung in der Vergangenheit. Besonders dankte sie dem Herrgott, dass er ihr ermöglicht hat, den Mesnerdienst so viele Jahre ausüben zu können.