Fachsenfeld verabschiedet sich vom Gemeindehaus St. Josef

Das diesjährige Mitarbeiterfest ist nach fast 65 Jahren der Schlusspunkt des Gemeindezentrums

Fachsenfeld   –   Am Samstag verabschiedete sich die Katholische Kirchengemeinde Fachsenfeld von Ihrem alten Gemeindehaus St. Josef. Zum Fest waren alle Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer eingeladen. Die Feier wurde mit einem Gottesdienst eröffnet, in dem die Kirchengemeinderätin und 2. Vorsitzende Frau Anthoni-Harpeng verabschiedet wurde. Anschließend wurde letztmalig im Gemeindezentrum gefeiert, das im Volksmund „Jugendheim“ genannt wurde. Das Gemeindezentrum wurde 1954 erbaut. Damals „geschätzte Baukosten rund 80.000 Mark“ wie es in dem Baugesuch vom 10.08.1954 hieß.

Pfarrer Andrzej Frosztega und der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates Hubert Schneider dankten den Anwesenden für die vielen Stunden, die für die Gemeinde geleistet wurden. Beide sprachen sich dafür aus, dass auch das neue Gemeindehaus viele Kontakte im Gemeindeleben ermöglichen soll. Jeder freue sich auf die Umsetzung des 2017 gefassten Beschlusses für einen Neubau.

Nach den Abbrucharbeiten, die im März durch die Firma Bühler übernommen werden, geht es zügig an die Umsetzung des 2,5 Mio. € Projektes, das bis Juni 2020 als bezugsfertiger Holzbau in polygonaler Form auf einem Betonsockel thronend umgesetzt sein wird. Im neuen Gemeindehaus wird auch das Pfarrbüro integriert sein. Bei der Planung und Umsetzung wird großer Wert auf behindertengerechte und nachhaltig-wirtschaftliche Ausführung gelegt.
Um der erforderlichen Spendensumme von 500.000 € (Vorgabe des Bischöflichen Ordinariats) einen Schritt näher zu kommen, wurden sämtliche Güter, die nicht mehr benötigt werden, gegen Spenden abgegeben. Hier wurden noch viele Stücke an den Mann / die Frau gebracht. Egal ob über 50-jährige Blümchenteller oder Klapptische und Stühle oder – wie auf dem Bild zu sehen – ein „Schätzchen“, das sich Pfarrvikar Hans-Dieter Retzbach noch sicherte.

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